Mein neuer Anlauf

Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich heute einen neuen Anlauf gestartet.
Durch Zufall bin ich auf N*ike + gestoßen. Man kauft sich N*ike Schuhe, in die der Sensor eingebaut werden kann, kauft sich den Sensor  (und besitzt einen i*Pod oder i*Phone) und los geht’s.

Ich habe heute meinen ersten Lauf hinter mich gebracht. Nachdem ich beim letzten Versuch, das Laufen für mich zu entdecken, kläglich gescheitert bin, starte ich nun neu durch.
Ich habe nun tolle neue Schuhe, die sehr bequem beim Laufen sind, kein Vergleich zu den 10 Jahre alten Schuhe, die ich zuvor benutzt hatte. Habe eine tolle neue Hose gekauft, in der ich mich sehr wohl fühle.
Und ich habe eben diesen Sensor in meinem Schuh, der zusammen mit meinem i*Phone jeden Schritt, den ich tue dokumentiert. So erhalte ich während des Laufs ein Feedback von meinem i*Phone und der zur Sensor gehörenden App, wie schnell ich gelaufen bin und wie weit ich bereits gelaufen bin.
Damit ich nicht wieder übermotiviert an die Sache rangehe, habe ich mir auf der N*ike Homepage ein Coachprogramm herausgesucht. Für Anfänger versteht sich. Es handelt sich dabei um ein 12 Wochen Programm – vom Gehen zum Laufen. Für jeden Tag habe ich nun ein Pensum, welches ich erfüllen muss, um nach 12 Wochen in der Lage zu sein 30 Minuten am Stück zu laufen.
Heute war also mein Ziel zunächst 5 Minuten zu gehen, danach 1 Minute zu laufen, dann wieder 5 Minuten gehen, 1 Minute laufen und zum Schluss wieder 5 Minuten gehen.
Es hat einwandfrei geklappt, auch wenn ich mich davon abhalten musste, noch weiter zu laufen. Aber ich will es ja nicht wieder übertreiben.

Zu Hause dann, konnte ich mir online an meinem Notebook ansehen, wo ich lang gelaufen bin und wie schnell ich war. Aber vor allem konnte ich mir im Coachprogramm ansehen, dass ich das erste Pensum erfolgreich erfüllt habe. Ein tolles Gefühl!

Ich kann mir gut vorstellen, dass es mir mit Hilfe dieses Coachprogramms und dem Sensor nun endlich gelingt regelmäßig Sport zu treiben und das vor allem ohne mich zu verletzen.

Am Rande muss ich leider auch zugeben, dass ich durch den Urlaub mit meinem Schatz, die Kilos, die ich bereits abgenommen hatte, wieder zugenommen habe. So muss ich den Fortschrittsbalken also nun wieder nach oben korrigieren.
Aber gut, davon lass ich mich nicht entmutigen. Und dadurch, dass ich am Freitag eh meinen neuen Job antrete und in der Probezeit von 6 Monaten wohl kaum noch einmal Urlaub zusammen mit meinem Schatz haben werde, ist die Gefahr gebannt 😉

Weiter geht’s also…

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Es ist egal, was ihr tut.

„Es ist egal, was ihr tut.“ Hört sich hart und sehr generalisiert an, aber im Moment ist es genau das was ich denke.

Es ist mir egal, was meine Mutter tut. Was sie an mir auszusetzen hat, oder was sie an mir zu schätzen weiss. (Wobei ersteres definitiv überwiegen wird) Es ist mir egal was sie mit ihrem Leben anfängt oder eben nicht. Mir ist es egal welche Entscheidungen sie trifft oder nicht. Und vor allem ist mir egal was sie von meinem Leben, meinen Entscheidungen oder meiner Beziehung hält.
Es ist mir egal, weil ICH im Moment zähle und nicht das, was andere meinen was richtig ist oder das was andere in ihrem Leben tun oder bleiben lassen.
Es ist mir egal was mein Freund mit unserer Beziehung anstellt. Es ist mir egal ob er mich belügt oder betrügt. Denn über kurz oder lang wird es eh heraus kommen, wenn es denn so ist. Es ist mir egal, denn ich weiss, dass ich auch ohne ihn ein Leben habe. Dass ich auch ohne ihn eine Wohnung unterhalten kann, meine Einkäufe auch allein tätigen kann, meinen Job allein bewältigen kann. Ich kann alles allein schaffen. Und deshalb ist es mir egal was passiert. Wenn alles so bleibt, wie es im Moment ist, ist es schön. Denn im Moment bin ich glücklich. Und sollte es sich zum negativen verändern, werde ich auch mit dieser Situation zurecht kommen. Denn ich bin stark!

Und genau deshalb ist es mir egal, was meine Mutter zu meiner Beziehung meint. Was sie von meinem Freund hält. Es ist mir egal, welche schlauen Ratschläge sie für mich hat. Ich entscheide selbst, was gut für mich ist. Ich entscheide selbst, ob und wie ich meine Beziehung weiterführe.

Ich bin ein eigenständig denkender Mensch, der selbst Entscheidungen treffen kann (egal ob richtige oder falsche). Ich kann alles allein schaffen.
Und dennoch: Danke an all die Menschen, die immer für mich da sind! (leider gehört meine Mutter nicht zu der Gruppe dieser Menschen)

Aus den Augen aus dem Sinn

Nie hat der Spruch „Aus den Augen, aus dem Sinn“ mehr gepasst als jetzt.
Seit ich Urlaub habe und schon einige Tage allein zu Haus war, habe ich nicht mehr daran gedacht was in der Firma ohne mein Wissen passiert, was mein Freund machen könnte.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Zeit für mich so gut tut.
Und noch habe ich noch über 2 Wochen vor mir.
Morgen kommen aber erstmal einige Tage mit meinem Schatz allein, ich freu mich sehr darauf.

Im Moment ist einfach alles gut.

Großstadt

Am Donnerstag Abend bin ich durch meine Großstadt gefahren. Im Radio lief . Wie passend. Denn als ich so auf dem Beifahrersitz satz hatte ich genug Gelegenheit mit die Welt anzusehen.
In so einer Großstadt in der Abenddämmerung bekommt man allerlei zu Gesicht:

Der Vater, der mit seiner kleinen Tochter und dem Hund einen Spaziergang macht.
Ein Opa mit zerrissenen Klamotten, seinen Habseeligkeiten im Schlepptau und einer Bierpulle in deer Hand, der vielleicht noch nicht weiss, wo er die Nacht verbringen soll.
Ein Mann mittleren Alters, der an der Straße steht und sein Auto wäscht.
Ein leerstehendes Hochhaus mit eingeschlagenen Fensterscheiben.
Ein Bürogebäude, auf dessen Eingangstür mit roter Farbe gekritzelt steht „Du bist hässlich“.
Ein junges Pärchen, eng umschlungen und sicher mit den Gedanken, dass die Welt so wie sie jetzt in diesem Moment ist, genau richtig ist.
Eine junge Mutter mit ihren drei Söhnen, wohl auf dem Weg nach Haus, ihr und den Kindern sieht man ihre Armut an.
Ein Reihenhaus mit toller, gemütlich wirkender Deko und Einrichtung, ein Mann sitzt am Klavier.
Ein älteres Ehepaar, das die Straße überquert, beide sehr schick gekleidet. Sie haben sicher einen schönen Abend vor sich.
Die Straßenbahn, voll mit Menschen, die jeder für sich ein eigenes Leben und heute Abend ein anderes Ziel haben.
Ein BMW, voll mit Jugendlichen, die uns überholen und glauben, ihnen gehört die Welt.
Ein Mädchen, vielleicht 12 Jahre alt, allein mit dem Fahrrad. Wahrscheinlich auf dem Heimweg.
Ein Paar, auf dem Fußweg laufend, das sich streitet.
Eine Frau, die in einem Hof vor ihrem heruntergekommenen Mehrfamilienhaus auf einem Plastikstuhl sitzt und ihren Kindern beim Spielen auf dem Betonfußboden zusieht.
Zwei junge Männer, die sich gerade aus dem Imbiss zwei Döner geholt haben.
Ein halb abgerissenes Haus.
Viele Autos mit vielen unterschiedlichen Menschen, die jeder für sich gerade ihre eigenen Gedanken haben.
Viele Menschen, die auf den Straßen unterwegs sind, zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit Inline Skates, mit der Bahn. Allein, zu zweit, in einer Gruppe, mit dem Hund.

Die Eindrücke dieser Autofahrt haben mich wirklich beeindruckt und mir einmal mehr klar gemacht: You are not alone.

 

Ehrlichkeit

Wie mache ich meinem Freund begreiflich, dass er mir nichts verheimlichen soll / braucht. Dass er über alles mit mir sprechen kann. Und vor allem mit mir sprechen kann, wenn es um unsere Beziehung geht, wenn er unzufrieden ist oder wenn er wieder Kontakt zu der anderen Frau sucht!?

Ich habe ihm auch damals den Kopf dafür nicht abgerissen. Ich habe ihm immer gesagt, dass ich wissen möchte in welcher Form dort Kontakt besteht und dass er es mir bitte sagen soll, wenn dort noch freundschaftlicher Kontakt besteht.

Ich habe kein gutes Gefühl im Moment. Ich habe dieses unterschwellige Gefühl, dass er nicht ehrlich zu mir ist. Ich kann es an nichts fest machen und eigentlich ist auch alles toll wie es ist. Aber dieses Gefühl beschleicht mich immer wieder. Erstrecht wenn ich ihn mit IHR sehe. Ich habe das Gefühl, dass er nicht 100% ehrlich zu mir ist, was unsere Beziehung angeht, ich zweifle daran dass er wirklich so glücklich ist, wie er sagt.
Und ich zweifle daran, dass er absolut keinen Kontakt mehr zu IHR hat. Dafür sind sie zu oft zusammen und sind zu vertraut miteinander.

Aber wie mache ich ihm klar, dass es mir lieber ist, wenn er mir die absolute und schonungslose Wahrheit sagt und es mir nichts bringt wenn er uns beiden etwas vormacht?

Dieses Gefühl ist einfach da…

Eure Einschätzung ist gefragt…

Folgende Situation:

Anna ist mit Johannes zusammen, schon seit ein paar Jahren. Die Eltern von Anna haben ab und zu Streit. Neulich ist es so eskaliert, dass sie kurz vor der Scheidung standen.
Anna spricht immer mal wieder mit Ihrer Mutter über die Situation Ihrer Ehe und versucht ihr Ratschläge zu erteilen, so weit ihr das möglich ist.

Die Eltern raufen sich wieder zusammen, bleiben zunächst zusammen und versuchen die Ehe aufrecht zu erhalten. Johannes macht sich Gedanken um seine „Schwiegermutter“ und fragt sie des Öfteren per Email wie es derzeit so läuft und wie es ihr geht. Ohne das Wissen von Anna.

Was würdet ihr davon halten? Was soll Anna denken?

Geschützt: Ich verstehe dich nicht

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