Aus den Augen aus dem Sinn

Nie hat der Spruch „Aus den Augen, aus dem Sinn“ mehr gepasst als jetzt.
Seit ich Urlaub habe und schon einige Tage allein zu Haus war, habe ich nicht mehr daran gedacht was in der Firma ohne mein Wissen passiert, was mein Freund machen könnte.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Zeit für mich so gut tut.
Und noch habe ich noch über 2 Wochen vor mir.
Morgen kommen aber erstmal einige Tage mit meinem Schatz allein, ich freu mich sehr darauf.

Im Moment ist einfach alles gut.

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Großstadt

Am Donnerstag Abend bin ich durch meine Großstadt gefahren. Im Radio lief . Wie passend. Denn als ich so auf dem Beifahrersitz satz hatte ich genug Gelegenheit mit die Welt anzusehen.
In so einer Großstadt in der Abenddämmerung bekommt man allerlei zu Gesicht:

Der Vater, der mit seiner kleinen Tochter und dem Hund einen Spaziergang macht.
Ein Opa mit zerrissenen Klamotten, seinen Habseeligkeiten im Schlepptau und einer Bierpulle in deer Hand, der vielleicht noch nicht weiss, wo er die Nacht verbringen soll.
Ein Mann mittleren Alters, der an der Straße steht und sein Auto wäscht.
Ein leerstehendes Hochhaus mit eingeschlagenen Fensterscheiben.
Ein Bürogebäude, auf dessen Eingangstür mit roter Farbe gekritzelt steht „Du bist hässlich“.
Ein junges Pärchen, eng umschlungen und sicher mit den Gedanken, dass die Welt so wie sie jetzt in diesem Moment ist, genau richtig ist.
Eine junge Mutter mit ihren drei Söhnen, wohl auf dem Weg nach Haus, ihr und den Kindern sieht man ihre Armut an.
Ein Reihenhaus mit toller, gemütlich wirkender Deko und Einrichtung, ein Mann sitzt am Klavier.
Ein älteres Ehepaar, das die Straße überquert, beide sehr schick gekleidet. Sie haben sicher einen schönen Abend vor sich.
Die Straßenbahn, voll mit Menschen, die jeder für sich ein eigenes Leben und heute Abend ein anderes Ziel haben.
Ein BMW, voll mit Jugendlichen, die uns überholen und glauben, ihnen gehört die Welt.
Ein Mädchen, vielleicht 12 Jahre alt, allein mit dem Fahrrad. Wahrscheinlich auf dem Heimweg.
Ein Paar, auf dem Fußweg laufend, das sich streitet.
Eine Frau, die in einem Hof vor ihrem heruntergekommenen Mehrfamilienhaus auf einem Plastikstuhl sitzt und ihren Kindern beim Spielen auf dem Betonfußboden zusieht.
Zwei junge Männer, die sich gerade aus dem Imbiss zwei Döner geholt haben.
Ein halb abgerissenes Haus.
Viele Autos mit vielen unterschiedlichen Menschen, die jeder für sich gerade ihre eigenen Gedanken haben.
Viele Menschen, die auf den Straßen unterwegs sind, zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit Inline Skates, mit der Bahn. Allein, zu zweit, in einer Gruppe, mit dem Hund.

Die Eindrücke dieser Autofahrt haben mich wirklich beeindruckt und mir einmal mehr klar gemacht: You are not alone.

 

Ehrlichkeit

Wie mache ich meinem Freund begreiflich, dass er mir nichts verheimlichen soll / braucht. Dass er über alles mit mir sprechen kann. Und vor allem mit mir sprechen kann, wenn es um unsere Beziehung geht, wenn er unzufrieden ist oder wenn er wieder Kontakt zu der anderen Frau sucht!?

Ich habe ihm auch damals den Kopf dafür nicht abgerissen. Ich habe ihm immer gesagt, dass ich wissen möchte in welcher Form dort Kontakt besteht und dass er es mir bitte sagen soll, wenn dort noch freundschaftlicher Kontakt besteht.

Ich habe kein gutes Gefühl im Moment. Ich habe dieses unterschwellige Gefühl, dass er nicht ehrlich zu mir ist. Ich kann es an nichts fest machen und eigentlich ist auch alles toll wie es ist. Aber dieses Gefühl beschleicht mich immer wieder. Erstrecht wenn ich ihn mit IHR sehe. Ich habe das Gefühl, dass er nicht 100% ehrlich zu mir ist, was unsere Beziehung angeht, ich zweifle daran dass er wirklich so glücklich ist, wie er sagt.
Und ich zweifle daran, dass er absolut keinen Kontakt mehr zu IHR hat. Dafür sind sie zu oft zusammen und sind zu vertraut miteinander.

Aber wie mache ich ihm klar, dass es mir lieber ist, wenn er mir die absolute und schonungslose Wahrheit sagt und es mir nichts bringt wenn er uns beiden etwas vormacht?

Dieses Gefühl ist einfach da…

Eure Einschätzung ist gefragt…

Folgende Situation:

Anna ist mit Johannes zusammen, schon seit ein paar Jahren. Die Eltern von Anna haben ab und zu Streit. Neulich ist es so eskaliert, dass sie kurz vor der Scheidung standen.
Anna spricht immer mal wieder mit Ihrer Mutter über die Situation Ihrer Ehe und versucht ihr Ratschläge zu erteilen, so weit ihr das möglich ist.

Die Eltern raufen sich wieder zusammen, bleiben zunächst zusammen und versuchen die Ehe aufrecht zu erhalten. Johannes macht sich Gedanken um seine „Schwiegermutter“ und fragt sie des Öfteren per Email wie es derzeit so läuft und wie es ihr geht. Ohne das Wissen von Anna.

Was würdet ihr davon halten? Was soll Anna denken?

Geschützt: Ich verstehe dich nicht

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Geschützt: Vertrauen

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Angst entdeckt zu werden

Irgendwie habe ich in den letzten Tagen Angst davor, dass Menschen aus meinem Umfeld herausfinden könnten, dass ich diesen Blog hier schreibe.
Wenn ich was schreibe, überlege ich, ob es zu auffällig ist und für Menschen, die mich kennen zu leicht zu erkennen. Denn hier stehen Dinge, die eigentlich keiner lesen sollte,  der mich kennt. Aber eigentlich ist es albern, darüber nachzudenken.

Meine Emailadresse enthält nicht meinen Namen, ich habe nirgends erwähnt wo ich wohne oder sonstige persönlichen Details preis gegeben, die klar auf mich schliessen lassen würden und noch dazu gibt es ja schliesslich sooo viele Blogs. Wie unwahrscheinlich ist es, dass jemand der mich kennt ausgerechnet über meinen Blog stolpert. Noch dazu weil ich kaum jemanden kenne, der Blogs liest.

Aber dennoch bleibt die Angst. Die Angst davor, dass Menschen die mich kennen, sehr gut kennen, Dinge von mir erfahren, die ich eigentlich nicht erzählen wollte.

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