Nun ist es also amtlich

Klar, meine Kündigung habe ich ja bereits vor einigen Tagen eingereicht. Aber heute habe ich dann alles für meinen Abschied organisiert und die Kollegen hierzu eingeladen. Nun ist es doch irgendwie ein komisches Gefühl die Firma, die 5 Jahre lang mein Arbeitgeber und vor allem mein erster Arbeitgeber war, zu verlassen.
Erst jetzt wird mir so richtig bewusst, dass ich gehe. Aber wenn ich darüber nachdenke und tief in mir schaue, geht es mir gut mit der Entscheidung. Ich bin froh hier weg zu kommen und die Kollegen die ich in der Zeit wirklich zu schätzen wusste, werde ich auch sicher wiedersehen, nur die anderen eben nicht und das ist auch gut so 🙂

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Abnehmen 1

Gestern habe ich noch behauptet, ich würde schon einmal langsam wieder anfangen auf die Ernährung zu achten, bevor ich dann im Urlaub richtig durchstarte. Heute ist alles anders.

Ich habe mich vor 3 Wochen das letzte Mal gewogen, da sagte mir die Wage 107kg. Nicht gut. Aber dafür, dass ich mal 113kg hatte, zumindest noch etwas davon entfernt. Die letzten 3 Wochen ging ich also davon aus, dass ich das Gewicht, genauso wie die Wochen davor, gehalten habe. Heute habe ich dann den „Fehler“ gemacht und mich wieder gewogen. Unglaubliche 109,7kg. Das hat mir einen gehörigen Schock versetzt. Immerhin wollte ich ja nie mehr über 110kg kommen.

Klar, meine 109,7kg könnten weit aus unvorteilhafter verteilt sein wenn ich nicht 1,80m groß wäre. Aber bei einer Größe von 1,80m könnte ich auch locker 30kg weniger auf die Waage bringen.

Naja gut, den Schock von heute Morgen hatte ich überwunden, mir war zwar klar, dass ich früher anfangen musste etwas zu tun, aber ich hab es ganz gut verdrängt heute.

Doch dann war ich heute mit meiner Freundin Schuhe schoppen. Klar Schuhe passen immer könnte man jetzt sagen. Aber leider gibt es da diese riesig großen Spiegel. Die Spiegel in denen man das ganze Ausmaß der Katastrophe zu Gesicht bekommt. In den Spiegeln zu Haus kann ich in der Regel nur bis zur Brust gucken, wenn ich noch etwas zurückgehe bis zum Bauchnabel, aber das wars dann auch.
Bei den Spiegeln in dem Schuhgeschäft war das anders. Ich schaute mir voller Stolz meine eroberten Schuhe an, sie sind toll! Aber dann wagte ich einen Blick weiter nach oben, um zu schauen wie meine komplette Erscheinung mit den Schuhen wirkte und ich war geschockt.

Ich schämte mich augenblicklich und wandte den Blick wieder ab. Ich habe die Schuhe dennoch gekauft, denn sie sind toll :), aber ich habe dort den Entschluss gefasst, dass es so nicht weiter geht.

So kam ich also nach Haus, und habe sofort eine Sporteinlage hingelegt. Immerhin hatte ich heute, einem Link auf Mandys Blog folgend, von einem Intervall-Training gelesen. Mein Crosstrainer steht hier ja parat, beste Voraussetzungen also.
Nun werden also Kalorien gezählt und 4-5 Mal die Woche mache ich das Intervall-Training auf meinem Crosstrainer: 5 Minuten locker, 2 Minuten Tempo, 5 Minuten locker, 2 Minuten Tempo, 5 Minuten locker.
Danach noch ein paar Crunches.
Zusätzlich kommen noch 2 Mal die Woche Muskelaufbauübungen dran, die muss ich mir allerdings erst noch raussuchen, aus den Weiten des Netzes. Müssen welche sein, die ich ohne Gerätschaftten zu Haus machen kann.

So nun gehts also los. Morgen werden lauter gesunde Sachen eingekauft. Die Cola light habe ich bereits heute gegen Wasser eingetauscht. Immerhin muss ich jetzt am Tag 3 Liter trinken.

Falls jemand Tipps hat oder mir Muskelaufbauübungen für zu Haus empfehlen kann – immer her damit 🙂

Abnehmen

Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, erst mit Sport und der Ernährungsumstellung wieder anzufangen, wenn ich meinen Resturlaub habe. Da ich aber gerade so motiviert bin, möchte ich wenigstens schon einmal damit beginnen wieder etwas auf die Ernährung zu achten.
Wieder mehr Obst, keine Süßigkeiten,  wenn ich koche wieder fettarm und so weiter. Schaden kann es nicht.
Und um die Motivation noch etwas zu steigern, habe ich meinem Blog auf der rechten Seite einen Fortschrittsbalken spendiert, in dem ich nun immer schön den Fortschritt dokumentieren und euch präsentieren kann 🙂

Ich bin gespannt.

Ich bin verliebt…

Ich bin seit eben gerade wirklich verliebt. Nein – nicht das was Ihr jetzt denkt. Ich bin verliebt in die Bilder von Paul Sinus

Ich male selbst, wenn ich dafür mal Zeit habe. An abstrakter Kunst habe ich mich bereits versucht, aber nie wirklich einen Zugang gefunden, ich war nie wirklich zufrieden mit den Ergebnissen. Aber was Paul Sinus da zaubert ist wirklich der Wahnsinn.

Ich bin begeistert!

Ausblicke

Und wieder geht ein schönes Wochenende zu Ende. Ich könnte auch diesen Sonntag wieder behaupten, dass ich wirklich zufrieden sein kann mit meinem Leben, zumindest im Moment.

Die großen Probleme, die vor kurzem noch ein Weitermachen unmöglich erscheinen liesen sind nun nicht mehr da, bzw. sehr viel kleiner geworden.
Seit ich weiss, dass ich bald einen neuen Job haben werde, scheint eh alles irgendwie viel einfacher. Ich werde ab 01.07. nicht mehr mit meinem Freund in einer Firma arbeiten, werde mehr Selbstständigkeit gewinnen. Werde SIE nicht mehr sehen, werde wohl nie mehr in IHR Gesicht blicken müssen und darin erinnert werden, was mein Freund mit IHR … naja. Jedenfalls werde ich endlich eine Firma ganz für mich haben. Kollegen die nur ich kenne, und die auch nur das über meine Beziehung erfahren, was ich möchte und nicht was automatisch in der Firma die Runde macht, wenn man zu zweit dort arbeitet.
Ich werde die Chance bekommen, Kollegen zu haben die mich ganz neu kennenlernen. Nicht das ICH wie es vor 5 Jahren war, sondern das ICH von heute. Ein sehr viel selbstbewussteres und offeneres ICH. Ich kann viel leichter auf andere Menschen zu gehen, kann fast schon entspannt vor mehreren Menschen reden, sogar Schulungen halten. Ich habe viel gelernt in den letzten Jahren, in der „alten“ Firma.
Die neuen Kollegen werden mich nicht als Freundin meines Freundes sehen, werden mich nicht als ehemalige Azubine sehen. Sie werden einfach mich sehen, völlig losgelöst von allem anderen. Ich kann mich ganz neu präsentieren.

Ich werde, hoffentlich, einen Job haben in dem ich mich wohl fühle. In dem ich eigene Ideen vorbringen kann, etwas bewirken kann. Es ist genau das Aufgabengebiet, welches ich heute schon habe, nur mit dem Unterschied, dass mir in der neuen Firma viel mehr Entscheidungsfreiheit zugestanden wird. Ich kann endlich Ideen entwickeln und darf sie sogar vorbringen, ohne in der Luft zerrissen zu werden (zumindest stellt sich dieser Eindruck derzeit so dar). Ich kann wirklich etwas voranbringen, zu der Entwicklung der Firma beitragen.

Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, die neuen Herausforderungen, Erfahrungen und Menschen. Aber ich freue mich auch auf die neuen Grenzen die ich bei mir erreichen werde.

Egal wie es ausgeht, wie zufrieden ich am Ende mit dem Job wirklich sein werde (das lässt sich jetzt ja noch schwer vorhersagen), es wird mich weiterbringen. Denn ich werde herausgefordert und werde mich weiterentwickeln. Und genau darauf freue ich mich!

Heute ist ein furchtbarer Tag

und das nicht, weil ich heute Streit, Stress oder sonst irgendetwas habe. Nein,  weil ich etwas habe, was ich mir in Zeiten des Stresses immer wieder wünsche und genau dann, wenn ich es am heftigsten brauche, nicht habe. Heute habe ich es. Schon den ganzen Tag. Und es scheint kein Ende zu nehmen: Langeweile. Und das nicht etwa zu Hause, nein, in der Firma. Hier ist nichts zu tun. Mal davon abgesehen, dass ich ja eh die meisten Aufgaben schon an die Kollegen abgebe, damit diese eingearbeitet sind, wenn ich gehe. Es ist auch sonst nichts los. Es kommen gar keine Aufgaben rein, die ich deligieren könnte. Es kommen keine Telefonate rein, die ich beantworten könnte – einfach nichts!

Und ich dachte der Tag geht schnell rum, weil ich heute nur bis 16h arbeite. Falsch gedacht. Die Stunden ziehen sich wie Kaugummi und bei jedem Blick auf die Uhr sind erst 2 Minuten vergangen.
Ich weiß schon jetzt, dass ich nachher, wenn ich nach Haus komme, kaputt sein werde. So kaputt als hätte ich den ganzen Tag hart gearbeitet. So paradox das auch ist, nichts tun ist auch anstrengend. Nur der Unterschied ist, dass ich weiß was ich geleistet habe, wenn ich abends kaputt nach Haus komme und Stress hatte. Doch heute abend werde ich das nicht wissen, denn ich werde nur wissen, dass ich mich den ganzen Tag gelangweilt habe. Verkehrte Welt 😦

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